Neu: Kostenloser Webseiten-Check · Ihre Webseite in 30 Sekunden durchleuchtetJetzt prüfen

Blog/Branche · Steuerberatung

Webdesign für Steuerberater: Mandanten, die zur Kanzlei passen

Die meisten Steuerkanzleien haben kein Problem mit zu wenigen Anfragen, sondern mit den falschen. Wie Ihre Website zeigt, für wen Sie da sind, Anfragen vorsortiert und nebenbei Fachkräfte erreicht.

Unmatched Media12. Oktober 20268 Min. Lesezeit

Das Wichtigste in Kürze

Eine Steuerberater-Website hat zwei Leser mit ganz verschiedenen Fragen. Mandanten wollen wissen, ob die Kanzlei für sie zuständig ist und wie ein Wechsel abläuft. Bewerber wollen wissen, wie bei Ihnen gearbeitet wird. Wer beides klar beantwortet und seine Schwerpunkte sichtbar macht, bekommt weniger, aber deutlich passendere Anfragen und wird von Fachkräften überhaupt erst gefunden.

01Warum so viele Kanzlei-Seiten gleich aussehen

Öffnen Sie drei Steuerberater-Websites aus Ihrer Stadt nebeneinander. Mit großer Wahrscheinlichkeit stehen auf allen dreien dieselben Begriffe: Finanzbuchhaltung, Lohnbuchhaltung, Jahresabschluss, Steuererklärung, betriebswirtschaftliche Beratung. Dazu ein Bild von einem Taschenrechner und der Satz, man sei ein verlässlicher Partner an der Seite seiner Mandanten.

Das ist kein Vorwurf an die Kanzleien. Viele Auftritte stammen aus Baukästen von Branchenanbietern, in denen genau diese Textbausteine vorgegeben sind. Tausende Kanzleien in Deutschland arbeiten mit denselben Vorlagen. Für Google sind solche Seiten kaum voneinander zu unterscheiden, und für einen Unternehmer, der gerade einen neuen Berater sucht, auch nicht.

Das Ergebnis kennen Sie vermutlich: Wer anruft, hat sich nicht für Sie entschieden, sondern für die Nummer, die zuerst auf dem Bildschirm stand. Und dann sitzen Sie im Erstgespräch mit jemandem, dessen Mandat Sie am Ende gar nicht annehmen wollen.

02Für wen ist Ihre Kanzlei gemacht?

Die wirksamste Änderung an einer Kanzlei-Website ist selten gestalterisch, sondern inhaltlich: Sagen Sie, welche Mandanten Sie betreuen.

Viele Kanzleien zögern hier, weil sie fürchten, damit andere Mandate auszuschließen. In der Praxis passiert das Gegenteil. Die Mandate, die ohnehin über Empfehlung kommen, kommen weiter. Zusätzlich finden Sie die Unternehmer, die gezielt jemanden suchen, der ihre Branche versteht, und die dafür bereit sind, den Berater zu wechseln.

Austauschbar

„Wir beraten Unternehmen jeder Größe“

  • Jede Anfrage muss im Erstgespräch erst einmal sortiert werden
  • Der Interessent kann nicht einschätzen, ob er bei Ihnen richtig ist
  • Bei Google stehen Sie in einer Reihe mit jeder anderen Kanzlei im Ort
  • Sie erklären in jedem Gespräch dieselben Grundlagen neu
Eindeutig

„Wir betreuen Arztpraxen, Handwerksbetriebe und Onlinehändler“

  • Der Interessent ordnet sich selbst ein, bevor er zum Hörer greift
  • Sie werden fachlich gefunden, auch über Ihre Stadt hinaus
  • Sie können konkret werden: Kassenführung in der Gastronomie, Umsatzsteuer im Onlinehandel, Investitionsabzugsbetrag im Handwerk
  • Im Erstgespräch geht es sofort um die Sache

Zwei bis vier Schwerpunkte reichen. Jeder bekommt eine eigene Unterseite, auf der in der Sprache dieser Branche steht, welche Fragen dort typischerweise auftauchen und wie Sie damit umgehen.

Kostenloses Erstgespräch

03Was auf eine Steuerberater-Website gehört

Eine Kanzlei-Website braucht nicht viele Seiten. Sie braucht die richtigen:

BausteinWelche Frage er beantwortet
Schwerpunkte statt Leistungsliste„Versteht diese Kanzlei mein Geschäft?“ Je eine Seite pro betreuter Branche.
Team mit Gesichtern„Mit wem habe ich es zu tun?“ Wer ist Ansprechpartner, wer macht die Lohnbuchhaltung, wer den Jahresabschluss.
Ablauf des Beraterwechsels„Wie viel Aufwand ist der Wechsel?“ Die größte Hürde überhaupt. Wer sie abräumt, bekommt die Anfrage.
Eingesetzte Programme„Passt das zu meiner Buchhaltung?“ DATEV, digitale Belegübergabe, Schnittstellen zu Kassensystem oder Shop.
Karrierebereich„Will ich hier arbeiten?“ Für viele Kanzleien der wichtigste Teil der Seite.
Fachbeiträge„Wissen die, wovon sie reden?“ Und: der Weg, über den Google Sie überhaupt findet.
Anfrage mit Vorsortierung„Wie nehme ich Kontakt auf?“ Mit den Angaben, die Sie ohnehin brauchen.

Dass eine Seite das Erklären übernehmen kann, hört man am besten von denen, die es erlebt haben: In den Videos unter diesem Artikel erzählen Kunden aus beratenden Berufen, was sich für sie geändert hat.

Was dagegen fast nie gebraucht wird: eine Unterseite pro Einzelleistung, ein Glossar mit hundert Steuerbegriffen oder ein Nachrichtenticker mit eingekauften Meldungen, die auf tausend anderen Kanzlei-Seiten genauso stehen.

04Anfragen vorsortieren, bevor das Telefon klingelt

Ein Erstgespräch mit jemandem, dessen Mandat Sie am Ende ablehnen, kostet eine halbe Stunde, die Ihnen an anderer Stelle fehlt. Die Website kann solche Gespräche verhindern, bevor sie entstehen.

  • Sagen Sie, wen Sie betreuen, und in welcher Größenordnung. „Wir arbeiten mit inhabergeführten Betrieben ab etwa zehn Mitarbeitern“ ist eine Information, keine Abfuhr.
  • Erklären Sie, wie abgerechnet wird. Nicht in Zahlen, sondern im Prinzip: Vergütungsverordnung, Pauschalvereinbarung, was den Aufwand treibt. Wer das vorher liest, fragt es nicht mehr im Erstgespräch.
  • Fragen Sie im Formular das Nötige ab. Rechtsform, Branche, ungefähre Mitarbeiterzahl, bisheriger Berater, Anliegen. Fünf Felder, aus denen Sie sofort erkennen, ob es passt.
  • Nennen Sie, was Sie nicht machen. Reine Einkommensteuererklärungen für Angestellte zum Beispiel. Das spart beiden Seiten Zeit.

Kundenstimmen im Video ansehen

05Der Karrierebereich ist kein Anhängsel

Fragen Sie zehn Kanzleiinhaber, was gerade schwerer zu bekommen ist, neue Mandate oder neue Mitarbeiter. Die Antwort fällt eindeutig aus. Trotzdem besteht der Karrierebereich auf den meisten Kanzlei-Websites aus einem Satz und einer E-Mail-Adresse.

Womit gearbeitet wird

Welche Programme, wie digital die Belegübergabe läuft, ob es noch Pendelordner gibt. Fachkräfte entscheiden danach.

Wie gearbeitet wird

Mobiles Arbeiten, Arbeitszeitmodell, Umgang mit der Saison. Konkret statt „familiäres Betriebsklima“.

Wer dort arbeitet

Echte Fotos aus den Räumen und vom Team statt Stockbildern von lächelnden Menschen im Großraumbüro.

Bewerbung in zwei Minuten

Ein kurzes Formular statt „vollständige Unterlagen per Post“. Gute Leute bewerben sich abends vom Handy.

Ein ernst gemeinter Karrierebereich rechnet sich oft schneller als jede Mandantenakquise: Eine besetzte Stelle bedeutet, dass Sie wieder Mandate annehmen können.

Ihre Kanzlei-Seite stammt aus einem Branchenbaukasten? Wir schauen nach, was davon austauschbar ist und an welcher Stelle Ihre Schwerpunkte verschwinden.
Gespräch buchen

06Gefunden werden: lokal und fachlich

Steuerberater werden auf zwei sehr verschiedenen Wegen gesucht, und eine gute Website bedient beide.

Lokal. „Steuerberater“ plus Ort ist die häufigste Suche. Dafür zählt vor allem ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil mit Fotos, Öffnungszeiten und Bewertungen, dazu eine Website, die Ort und Umgebung tatsächlich benennt. Wie das im Einzelnen funktioniert, steht in unserem Beitrag zur lokalen Suchmaschinenoptimierung.

Wer einen Schwerpunkt benennt, taucht zweimal auf: in der Kartenanzeige über den Ort und darunter mit der Seite zur betreuten Branche.

Fachlich. Hier liegt das größere, selten genutzte Potenzial. Unternehmer googeln ihre konkreten Fragen: Wie lange muss ich Kassenbelege aufbewahren? Wann lohnt sich der Wechsel in die GmbH? Was ändert sich bei der Umsatzsteuer, wenn ich über eine Plattform ins Ausland verkaufe? Wer solche Fragen auf seiner Seite sauber beantwortet, wird von Unternehmern gefunden, die noch gar nicht nach einem Berater gesucht haben, und zwar unabhängig vom Standort.

Denselben Effekt haben diese Beiträge inzwischen in KI-Assistenten: Wer ChatGPT oder Perplexity eine steuerliche Frage stellt, bekommt Antworten, die sich auf gut strukturierte Fachseiten stützen. Ob Ihre Seite für Google und für KI-Suchen überhaupt lesbar ist, zeigt unser kostenloser Webseiten-Check.

Webseite kostenlos prüfen

07Wovon der Preis abhängt

Eine Einzelkanzlei mit zwei Schwerpunkten ist ein anderes Projekt als eine Sozietät mit vier Standorten, Karriereportal und Mandantenbereich. Diese Punkte bestimmen den Aufwand:

  • Zahl der Schwerpunkte: Jede betreute Branche bekommt eine eigene Seite mit eigenen Texten.
  • Team und Standorte: Zwei Partner oder zwanzig Mitarbeiter an drei Adressen.
  • Karrierebereich: Eine einzelne Stellenseite oder ein Bereich mit mehreren Positionen und Bewerbungsstrecke.
  • Mandantenportal: Anbindung an die Lösung, mit der Sie Dokumente austauschen.
  • Fachtexte: Schreiben Sie selbst, oder entwickeln wir die Texte mit Ihnen aus Ihren Erstgesprächen?

Im Erstgespräch gehen wir diese Punkte durch. Danach steht ein fester Preis, den wir nicht mehr anfassen.

08Die häufigsten Fehler auf Kanzlei-Websites

✕So bleibt die Seite wirkungslos

  • Leistungsliste aus dem Branchenbaukasten, Wort für Wort wie bei der Kanzlei zwei Straßen weiter
  • Kein einziges Gesicht, dafür Taschenrechner und Aktenordner als Symbolbilder
  • Nachrichtenticker mit eingekauften Steuermeldungen, die niemand liest
  • Der Karrierebereich besteht aus „Initiativbewerbungen willkommen“
  • Kontakt nur über ein Formular mit Pflichtfeld „Betreff“
  • Kein Wort darüber, wie ein Beraterwechsel praktisch abläuft

✓So wird sie zum Werkzeug

  • Eigene Texte, in denen die Mandanten vorkommen, die Sie wirklich betreuen
  • Team mit Namen, Fotos und Zuständigkeiten
  • Fachbeiträge zu den Fragen, die Mandanten Ihnen tatsächlich stellen
  • Karrierebereich mit Programmen, Arbeitszeiten und kurzer Bewerbung
  • Anfrageformular, das Rechtsform, Branche und Anliegen abfragt
  • Eine Seite, die den Beraterwechsel Schritt für Schritt erklärt

Fazit

Webdesign für Steuerberater ist zum größten Teil eine inhaltliche Aufgabe. Die Kanzleien, die online vorne stehen, haben nicht die schönsten Seiten, sondern die eindeutigsten: Sie sagen, für wen sie da sind, wie die Zusammenarbeit abläuft und wie es ist, dort zu arbeiten. Das sortiert Anfragen vor, spart Erstgespräche und erreicht Fachkräfte, die über Stellenportale nie zu Ihnen gefunden hätten. Wenn Sie wissen wollen, was davon bei Ihrer Kanzlei noch fehlt, sprechen wir zwanzig Minuten darüber.

Praxisbeispiel

Wenn die Seite das Erklären übernimmt

Michael Rhode berät zu Fördermitteln, ein erklärungsbedürftiges Fachthema wie die Steuerberatung. Seit dem neuen Auftritt muss er seine Leistung im Gespräch deutlich weniger erklären.

Konvertiert spürbar besser, weil die Seite das Erklären übernimmt.

„Sehr übersichtliche Webseite, konvertiert mega, muss meine Leistung weniger erklären.“
★★★★★Michael RhodeMichael Rhode
Branche
Fördermittelberatung
Umgesetzt
WebseiteBranding
Projekt ansehen
Kundenstimmen

Das sagen unsere Kunden

Beratende Berufe, Bildungsanbieter und Dienstleister, die vor der Kamera erzählen, was sich mit der neuen Webseite verändert hat.

Video-Kundenstimme von Nadine Nasgowitz

Nadine Nasgowitz Coaching

„Top Webseite! Kann ich wirklich jedem empfehlen.“

Von reiner Social-Media-Sichtbarkeit zu einer starken Marke, die Vertrauen aufbaut und planbar Anfragen bringt.

  • Einfühlsame Texte für Betroffene
  • Eigenes Branding mit Wiedererkennungswert
  • Gespräch in wenigen Klicks vereinbart
★★★★★Nadine Nasgowitz
Projekt ansehen
Video-Kundenstimme von Dennis Lehn von der Akademie Erfolgreich Studieren

Akademie Erfolgreich Studieren

„Sehr kompetent, professionelle Webseiten in Rekordzeit!“

Aus einem veralteten Auftritt wurde eine seriöse Bildungsmarke, die auf den ersten Blick Vertrauen schafft.

  • Klare Positionierung statt Fachchinesisch
  • Echte Bewertungen und Presse-Logos
  • Erstgespräch als klarer nächster Schritt
★★★★★Dennis Lehn
Projekt ansehen
Video-Kundenstimme von Paul Kröning von Convince

Convince GmbH

„Maximal gute Webseite, langfristiger Partner. Wir freuen uns auf neue Projekte mit den Jungs.“

Seit dem Relaunch kommen spürbar mehr qualifizierte Anfragen.

  • Klare Botschaft für Handwerk & Bau
  • Anfrage-Button an jeder wichtigen Stelle
★★★★★Paul Kröning · Geschäftsführer
Projekt ansehen
Mehr Referenzen ansehen Über 60 Partner-Unternehmen aus ganz Deutschland
Häufige Fragen

Häufige Fragen

Die meisten Kanzleien sind ausgelastet und bekommen Mandanten über Empfehlungen. Genau deshalb lohnt sich die Seite: Sie entscheidet, welche Mandate überhaupt anfragen, sie beantwortet Fragen, die sonst am Telefon landen, und sie ist die erste Station für jeden Bewerber. Wer empfohlen wird, schaut trotzdem vorher online nach.

Zwei Dinge. Erstens lesen zwei sehr verschiedene Gruppen dieselbe Seite: Mandanten und Bewerber. Zweitens entscheidet nicht die Optik, sondern ob jemand erkennt, dass die Kanzlei für ihn zuständig ist. Eine Kanzlei-Website muss in wenigen Sekunden zeigen, welche Mandanten sie betreut und wie die Zusammenarbeit abläuft.

Eine sichtbare Spezialisierung bringt in aller Regel bessere Anfragen. Wer schreibt, dass er Arztpraxen, Handwerksbetriebe oder Onlinehändler betreut, wird von genau diesen Mandanten gefunden und muss weniger erklären. Die übrigen Mandate gehen dadurch nicht verloren, sie kommen weiterhin über Empfehlung.

Indem die Seite vorher aussortiert. Beschreiben Sie konkret, welche Mandanten Sie betreuen, erklären Sie den Ablauf eines Beraterwechsels und fragen Sie im Formular Rechtsform, Branche und Anliegen ab. Dann melden sich weniger Menschen, aber die richtigen.

Ja, und für viele Kanzleien ist das inzwischen der wichtigere Grund für einen neuen Auftritt. Ein Karrierebereich mit echten Fotos aus den Räumen, den eingesetzten Programmen, der Regelung zum mobilen Arbeiten und einer kurzen Bewerbungsmöglichkeit erreicht Fachkräfte, die auf eine klassische Stellenanzeige nie geklickt hätten.

Über zwei Wege. Lokal über Ort und Umgebung, gestützt durch ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil. Und fachlich über die Fragen Ihrer Mandanten, etwa zur Betriebsprüfung, zur Rechtsformwahl oder zur Umsatzsteuer im Onlinehandel. Der fachliche Weg erreicht auch Mandanten außerhalb Ihrer Stadt.

Das hängt vom Umfang ab: wie viele Schwerpunkte dargestellt werden, wie groß Team und Standorte sind, ob ein Karrierebereich und ein Mandantenportal dazukommen und ob die Fachtexte schon vorliegen. Nach dem Erstgespräch steht ein fester Preis.

In der Regel drei bis fünf Wochen. Der längste Posten ist meist die Abstimmung der Fachtexte, weil mehrere Partner mitlesen. Wer die Freigaben bündelt, verkürzt das Projekt spürbar.

Kostenlos & unverbindlich

Eine Kanzlei-Website, die vorsortiert

Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir uns Ihre Schwerpunkte an und sagen Ihnen ehrlich, welche Anfragen eine neue Seite bringen kann. Inklusive Förder-Check.

Antwort in 24 Stunden Kein Verkaufsdruck Förder-Check inklusive
Kostenloses Erstgespräch