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Blog/Branche · Gastronomie

Webdesign für Gastronomie: in 20 Sekunden zum Tisch

Gäste entscheiden am Handy, oft auf dem Weg in die Stadt. Was Ihre Seite in diesen Sekunden zeigen muss: Karte, Öffnungszeiten, Bilder vom Raum und eine Reservierung ohne Anruf.

Unmatched Media12. Oktober 20267 Min. Lesezeit

Das Wichtigste in Kürze

Eine Gastro-Website hat eine sehr kurze Bewährungsprobe: Jemand steht mit dem Handy in der Hand da und will drei Dinge wissen. Habt ihr offen, was gibt es, und bekomme ich einen Tisch? Wer diese drei Antworten in wenigen Sekunden liefert, gewinnt den Gast. Wer stattdessen ein PDF öffnen lässt, verliert ihn an das Lokal zwei Straßen weiter.

01Wie Gäste ein Lokal aussuchen

Die Entscheidung für ein Restaurant fällt fast nie am Schreibtisch. Sie fällt unterwegs, am Handy, meist unter Zeitdruck und oft in einer Gruppe, in der schon zwei andere Vorschläge im Raum stehen.

Der Ablauf ist dabei bemerkenswert gleichförmig. Jemand sucht in der Karte nach Essen in der Nähe oder nach einer Küchenrichtung. Er überfliegt die Sterne, schaut sich zwei, drei Fotos an und tippt dann auf die Website, um die Karte zu sehen. Was in diesem Moment passiert, entscheidet alles Weitere.

Lädt die Seite schnell, ist die Speisekarte sofort lesbar und steht ein Reservierungsknopf im Blickfeld, ist der Tisch meist innerhalb einer Minute gebucht. Muss der Gast ein PDF herunterladen, zwei Finger zum Vergrößern benutzen oder erst suchen, ob heute überhaupt offen ist, wechselt er zurück zur Karte und zum nächsten Treffer. Das ist der ganze Wettbewerb beim Webdesign für Gastronomie.

02Die Speisekarte ist der meistbesuchte Teil Ihrer Seite

Auf jeder Gastro-Website, die wir uns ansehen, ist die Speisekarte die mit Abstand am häufigsten aufgerufene Unterseite. Und auf erstaunlich vielen Seiten ist sie ein PDF.

Karte als PDF

Herunterladen, zoomen, aufgeben

  • Auf dem Handy winzig, Gäste müssen schieben und vergrößern
  • Lädt langsam, oft mehrere Megabyte
  • Google kann den Inhalt kaum auswerten, Sie werden für kein einziges Gericht gefunden
  • Eine Preisänderung bedeutet: neu setzen, exportieren, hochladen
  • Für Screenreader meist unbrauchbar
Karte als Webseite

Sofort da, sofort lesbar

  • Lesbar ohne Zoomen, nach Gängen oder Tageszeit gegliedert
  • In einer Minute geändert, auch vom Handy aus
  • Google findet einzelne Gerichte und zeigt sie in den Ergebnissen
  • Allergene und Zusatzstoffe sauber hinterlegt statt als Fußnotenwüste
  • Vegetarisch, vegan oder glutenfrei filterbar

Wenn die Karte wöchentlich wechselt, etwa beim Mittagstisch, gehört dazu eine Pflegemöglichkeit, die wirklich jemand im Betrieb bedient. Eine Karte, die seit Februar nicht aktualisiert wurde, schadet mehr als gar keine.

Kostenloses Erstgespräch

03Öffnungszeiten, denen Gäste glauben

Die zweithäufigste Frage ist die einfachste, und ausgerechnet sie wird am häufigsten falsch beantwortet. Nichts ärgert einen Gast mehr, als vor verschlossener Tür zu stehen, weil im Netz noch die Zeiten vom letzten Sommer standen.

  • Eine Quelle, nicht drei. Website, Google-Unternehmensprofil und Social-Media-Profil müssen dasselbe sagen. Weichen sie ab, glaubt Google eher der Karte und der Gast glaubt niemandem mehr.
  • Ruhetag deutlich zeigen. Nicht in der Fußzeile versteckt, sondern dort, wo die Zeiten stehen.
  • Feiertage und Betriebsferien vorher eintragen. Auch im Unternehmensprofil, dort gibt es eigene Felder für Sonderzeiten.
  • Warme Küche getrennt angeben. „Bis 23 Uhr geöffnet, warme Küche bis 21:30 Uhr“ verhindert Enttäuschung und eine schlechte Bewertung.
  • Küchenschluss auch maschinenlesbar. Strukturierte Daten sorgen dafür, dass Google direkt im Suchergebnis „Geöffnet“ anzeigt.

04Reservierung ohne Anruf mitten im Service

Zwischen 18 und 21 Uhr ist Ihr Team im Gastraum, nicht am Telefon. Genau in diesem Fenster wollen die meisten Gäste reservieren. Jeder Anruf, der nicht angenommen wird, ist ein Tisch, der leer bleibt, und jeder Anruf, der angenommen wird, holt jemanden aus dem Service.

Rund um die Uhr buchbar

Ein Reservierungssystem nimmt auch um 23 Uhr den Tisch für Samstag entgegen, wenn bei Ihnen längst abgeschlossen ist.

Drei Schritte auf dem Handy

Datum, Personenzahl, Name. Jedes Pflichtfeld mehr kostet Buchungen.

Direkt am Tischplan

Das System muss wissen, was wirklich frei ist. Eine Anfrage, die jemand morgens von Hand bestätigt, ist keine Reservierung.

Erinnerung verschicken

Eine kurze Nachricht am Tag des Besuchs senkt die Zahl der nicht erschienenen Gäste spürbar.

Für größere Runden lohnt sich ein eigener Weg: Betriebsfeiern, Geburtstage und Hochzeiten laufen anders ab als ein Zweiertisch. Eine separate Seite mit Raumgrößen, Platzzahl und Anfrageformular nimmt diese Gespräche aus dem Tagesgeschäft heraus und bringt die Buchungen mit dem höchsten Umsatz.

Klingelt bei Ihnen das Telefon mitten im Service? Wir schauen uns an, welche dieser Anrufe Ihre Seite übernehmen könnte.
Gespräch buchen

05Bilder, die den Abend verkaufen

Gastronomie wird über das Auge entschieden, und zwar in einer bestimmten Reihenfolge. Zuerst will der Gast wissen, wie es dort aussieht, wo er sitzen wird. Erst danach interessieren ihn die Teller.

Deshalb gehört an die erste Stelle der Raum: die Fensterplätze, die Theke, die Terrasse im Sommer, der eingedeckte Tisch am Abend. Danach kommen Gerichte, die Sie tatsächlich servieren, fotografiert so, wie sie herausgehen. Und dann die Menschen: Küche, Service, Inhaber. Gäste gehen zu Wirten, nicht zu Betrieben.

Welchen Unterschied echte Bilder und klare Texte machen, schildern unsere Kunden in den Videos unter diesem Artikel.

Ein gekauftes Stockfoto von einem Burger erkennt jeder, der schon einmal im Internet war, und es beschädigt genau das Vertrauen, das die Seite aufbauen soll. Ein Nachmittag mit einer Fotografin im Haus trägt Jahre.

06Website und Google Maps arbeiten zusammen

Für kaum eine Branche ist die Karte so entscheidend wie für die Gastronomie. Der Kartenbereich steht über den normalen Treffern, und wer dort nicht auftaucht, existiert für spontane Gäste praktisch nicht. Zugleich ersetzt das Profil die Website nicht, beide spielen sich gegenseitig zu.

  • Gleiche Angaben überall. Name, Adresse und Telefonnummer müssen zeichengenau übereinstimmen, auf der Seite wie im Profil.
  • Speisekarte verknüpfen. Im Unternehmensprofil lässt sich die Karte direkt hinterlegen, am besten als Link auf Ihre Seite statt als Datei.
  • Bewertungen beantworten. Jede, auch die unfreundlichen. Antworten zeigen künftigen Gästen, wie Sie mit Kritik umgehen.
  • Küchenrichtung und Anlass benennen. Italienisch im Stadtteil, Mittagstisch, Betriebsfeier, Sonntagsfrühstück: Das sind die Suchen, über die Gäste Sie finden.
Der Küchenschluss gehört neben die Öffnungszeiten, nicht in die Antwort auf eine Bewertung. Beantwortet wird sie trotzdem, denn künftige Gäste lesen mit.

Wie Sie das Profil vollständig einrichten, steht in unserem Beitrag zum Google-Unternehmensprofil, und welche Signale sonst noch über die lokale Sichtbarkeit entscheiden, in unserem Text zur lokalen SEO.

Kundenstimmen im Video ansehen

07Wovon der Preis abhängt

Ein Café mit einer Karte, die sich selten ändert, ist ein anderes Projekt als ein Haus mit Restaurant, Veranstaltungsräumen und wöchentlichem Mittagstisch. Darauf kommt es an:

  • Umfang und Wechsel der Karte: Eine feste Karte oder mehrere, die wöchentlich getauscht werden.
  • Reservierungssystem: Anbindung an Ihren Tischplan oder ein einfaches Anfrageformular.
  • Veranstaltungen: Eigene Strecke für Feiern und Gruppen mit Raumangaben und Anfrage.
  • Standorte und Konzepte: Ein Haus oder mehrere Betriebe unter einem Dach.
  • Fotos: Vorhandenes Material oder ein Fototermin im Haus.

Diese Punkte klären wir im Erstgespräch, danach steht ein fester Preis.

08Häufige Fehler auf Gastro-Websites

✕So verlieren Sie den Gast am Handy

  • Speisekarte nur als PDF zum Herunterladen
  • Öffnungszeiten auf Website und Karte widersprechen sich
  • Startseite mit Begrüßungsvideo, bevor irgendeine Information kommt
  • Hintergrundmusik, die ungefragt startet
  • Reservierung nur über eine Telefonnummer, die während des Service niemand abnimmt
  • Stockfotos von Gerichten, die es bei Ihnen gar nicht gibt
  • Keine Angaben zu Parken, Barrierefreiheit oder Hunden

✓So bleibt er

  • Karte als normale Seite, gegliedert und sofort lesbar
  • Öffnungszeiten überall identisch, Sonderzeiten vorher eingetragen
  • Die drei wichtigsten Antworten ohne Scrollen sichtbar
  • Reservierungsknopf an jeder Stelle der Seite
  • Eigene Fotos von Raum, Tellern und Team
  • Eigene Seite für Feiern und Gruppen
  • Anfahrt, Parken und Zugang in einem Satz geklärt

Fazit

Webdesign für Gastronomie ist weniger eine Frage des Geschmacks als des Tempos. Ihre Seite hat ein paar Sekunden, in denen jemand mit dem Handy in der Hand entscheidet, ob er zu Ihnen kommt. Eine lesbare Karte statt eines PDF, Öffnungszeiten, denen man glauben kann, echte Bilder vom Raum und eine Reservierung, die auch um 23 Uhr funktioniert: Mehr braucht es für diese Entscheidung nicht, und ohne das hilft auch das schönste Design nichts. Wenn Sie wissen wollen, wo Ihre Gäste gerade abspringen, sprechen wir zwanzig Minuten darüber.

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Das sagen unsere Kunden

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Video-Kundenstimme von Nadine Nasgowitz

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  • Einfühlsame Texte für Betroffene
  • Eigenes Branding mit Wiedererkennungswert
  • Gespräch in wenigen Klicks vereinbart
★★★★★Nadine Nasgowitz
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Video-Kundenstimme von Dennis Lehn von der Akademie Erfolgreich Studieren

Akademie Erfolgreich Studieren

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  • Klare Positionierung statt Fachchinesisch
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★★★★★Dennis Lehn
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Video-Kundenstimme von Paul Kröning von Convince

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Seit dem Relaunch kommen spürbar mehr qualifizierte Anfragen.

  • Klare Botschaft für Handwerk & Bau
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Häufige Fragen

Häufige Fragen

Das Profil ist der wichtigste erste Kontakt, aber es gehört Ihnen nicht und zeigt nur, was Google vorsieht. Die eigene Seite entscheidet, ob aus dem Blick auf die Karte eine Reservierung wird: ausführliche Speisekarte, Bilder vom Raum, Angaben zu Gruppen und Feiern, Reservierung ohne Anruf. Beides zusammen wirkt, eines allein selten.

Weil ein PDF auf dem Handy schlecht lesbar ist, langsam lädt und von Suchmaschinen kaum ausgewertet wird. Die Speisekarte ist der meistbesuchte Teil jeder Gastro-Website. Als normale Webseite ist sie sofort lesbar, lässt sich in einer Minute ändern und bringt Treffer für Gerichte, nach denen Gäste tatsächlich suchen.

Öffnungszeiten, die stimmen, die vollständige Speisekarte mit Preisen, echte Fotos von Räumen und Gerichten, Angaben zu Anfahrt und Parken, ein klarer Weg zur Reservierung sowie Hinweise zu Gruppen, Feiern und Allergenen. Alles andere ist Beiwerk.

In aller Regel ja, weil es Anrufe mitten im Service erspart. Gäste reservieren ohnehin am liebsten abends vom Sofa, wenn bei Ihnen niemand ans Telefon gehen kann. Wichtig ist, dass das System auf dem Handy in wenigen Schritten funktioniert und direkt mit Ihrem Tischplan spricht.

Über die Karte und über die Suche. Für die Karte zählen ein vollständiges Unternehmensprofil, aktuelle Fotos, gepflegte Öffnungszeiten und der Umgang mit Bewertungen. Für die Suche zählt, was auf Ihrer Seite steht: Küchenrichtung, Stadtteil und Anlässe wie Betriebsfeier oder Mittagstisch.

Sie sind das Wichtigste nach den Öffnungszeiten. Gäste entscheiden über das Auge, und zwar zuerst über den Raum, dann über die Teller. Eigene Aufnahmen bei Tageslicht und in Abendstimmung schlagen jedes gekaufte Stockfoto, weil Gäste sehen wollen, wo sie wirklich sitzen werden.

Das hängt daran, wie umfangreich die Karte ist und wie oft sie wechselt, ob ein Reservierungssystem angebunden wird, ob mehrere Standorte oder Konzepte dargestellt werden und ob Fotos vorhanden sind. Nach dem Erstgespräch steht ein fester Preis.

Üblich sind drei bis fünf Wochen. Der Zeitplan hängt meist an den Fotos: Liegen gute Aufnahmen vor, geht es schnell, sonst braucht es einen Termin im Haus.

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